Schulsport 2.0
In unserem Blog "Schulsport 2.0" befassen wir uns mit dem Erarbeiten einer modernen Interpretation von Sportunterricht in Schulen - falls man ihn denn noch so nennen sollte.
Der Begriff Sport ist eine Entlehnung aus dem Englischen "disport" und bedeutet per Wortherkunft "Zerstreuung", "Vergnügen" . Es leitet sich ursprünglich aus dem lateinischen Verb "deportare" ab [sich zerstreuen, sich vergnügen]. Eine zeitgemäße Definition lautet:
Doch der Begriff "Sport" ist erst im 19. Jahrhundert aufgetaucht, während die Idee hinter dem Begriff Sport bis in die Antike zurückgeht. Damals gab es dafür natürlich einen anderen Terminus und auch die philosophischen und kulturellen Umstände waren gänzlich andere - doch die physische Ausbildung des Menschen ist in allen Kulturen verankert und ist des Teil der Harmonie aus Körper, Geist und Seele - das Ideal eines gesunden und starken Individuums.
Da das Verständnis des Sport - Begriffes also unmittelbar mit kulturellen und gesellschaftlichen Weltanschauungen verknüpft ist, wandeln sich dessen Inhalte und Stellenwert äquivalent zu kulturellen, gesellschaftlichen, sowie politischen Ereignissen.
Eingeläutet wurde das moderne Verständnis von Sport ab 1600 v. Chr. durch die Griechen. Athletische Wettkämpfe gewinnen als gesellschaftliches Phänomen an Popularität. Die Disziplinen waren zwar stark durch militärische Aufgaben geprägt, wer sich in den Wettkämpfen behaupten konnte, erfreute sich großer Popularität und galt als aussichtsreicher Kämpfer.
Mit der Palaistra [Ringschule] etablierten die Griechen eine erste Form athletischer Ausbildung, die nicht direkt auf eine militärische Ausbildung abzielte.
Doch neben dem agonalen Gedanken, ist in der antiken griechischen Kultur ebenfalls die Trinität aus Körper, Geist und Seele vorherrschend und suggeriert ein Verständnis vom idealen Menschen.
So besagt diese Harmonie, dass nur ein gesunder, athletischer Körper einen gesunden Geist bedingen kann. Eine solche Harmonie findet man in nahezu jeder Kultur und führt uns direkt auf die Kohärenz zwischen physischer und psychischer Ausbildung.
In der historischen Entwicklung wird immer wieder deutlich, dass Sport bei Kindern und Jugendlichen darauf abzielt bestimmte patriotische Wertvorstellung zu erfüllen und auf das Erwachsenenleben vorzubereiten. Je nach politischen Zusammenhängen wir der staatlich geförderte Sport in Schulen stark beeinflusst. Dies kann auf militärische oder ökonomische Zwecke ausgelegt sein. So zum Beispiel in Ostdeutschland, durch die Sowjetunion geprägt:
Ma Yuehang, ein Pionier im Bereich Leibeserziehung und modernen Sports in China, sah durch die zwei wichtigsten Werte - die körperlichen Effekte, beziehungsweise die Stärkung der Kondition und die erzieherischen Effekte, beziehungsweise die Erziehung der Moral, des Charakters und sozialer Eigenschaften - einen hohen Transferwert.
@Dissertation, Bo Liu, Sporthochschule Köln
So tut sich die Frage auf, worauf die Jugend heutzutage vorbereitet werden sollte? Was macht einen ausgezeichneten Bürger heutzutage aus?
Der Wert militärischer Stärke rückt im heutige Kontext zumeist in den Hintergrund, sogar ein gegenläufiger Trend ist wünschenswert. Ach hinsichtlich der Arbeit wird klar, dass es hier eine massive Verschiebung von körperlicher zu geistiger Arbeit gab, angefangen bei der Mechanisierung und Industrialisierung, über den ersten Computer bis zum Internet, welches die Arbeit jeweils radikal revolutionierte. Dieser Trend nimmt exponentiell zu und äquivalent dazu, nimmt die Bewegung im Alltag massiv ab.
Verschieden Studien belegen die negativen Auswirkungen, die dieser Trend mit sich führt - gesundheitliche Probleme, verkümmerte motorische Fähigkeiten, Mangel an Sozialkompetenz - um nur einige davon aufzuzählen.
Zu evaluieren gilt also welche Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden müssen um einen langfristig körperlich gesunden, geistig starken und moralischen Menschen heranzuziehen - und inwiefern der Sportunterricht an Schulen diese Erziehung positiv unterstützen kann.
Dabei rücken im Laufe unserer Recherche folgende Fragestellungen in den Fokus:
• Welchen Einfluss hat Sport und Bewegung im allgemeinen auf unseren Alltag?
• Wie hat sich der Schulsport in verschiedenen Kulturen entwickelt?
Welche disruptiven Ereignisse haben diese Entwicklung beeinflusst?
• Wie hat sich das Spiel- und Sportverhalten von Kindern und Jugendlichen verändert?
• Welche Kritik am aktuellen Sportunterricht gibt es?
• Was sagen Experten zu aktuellen Entwicklungen? Welche Lösungsansätze haben sie?
• Wie sehen innovative Schulsportkonzepte aus?
Der Begriff Sport ist eine Entlehnung aus dem Englischen "disport" und bedeutet per Wortherkunft "Zerstreuung", "Vergnügen" . Es leitet sich ursprünglich aus dem lateinischen Verb "deportare" ab [sich zerstreuen, sich vergnügen]. Eine zeitgemäße Definition lautet:
| nach bestimmten Regeln [im Wettkampf] aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung.@Duden Definition
Doch der Begriff "Sport" ist erst im 19. Jahrhundert aufgetaucht, während die Idee hinter dem Begriff Sport bis in die Antike zurückgeht. Damals gab es dafür natürlich einen anderen Terminus und auch die philosophischen und kulturellen Umstände waren gänzlich andere - doch die physische Ausbildung des Menschen ist in allen Kulturen verankert und ist des Teil der Harmonie aus Körper, Geist und Seele - das Ideal eines gesunden und starken Individuums.
Da das Verständnis des Sport - Begriffes also unmittelbar mit kulturellen und gesellschaftlichen Weltanschauungen verknüpft ist, wandeln sich dessen Inhalte und Stellenwert äquivalent zu kulturellen, gesellschaftlichen, sowie politischen Ereignissen.
Eingeläutet wurde das moderne Verständnis von Sport ab 1600 v. Chr. durch die Griechen. Athletische Wettkämpfe gewinnen als gesellschaftliches Phänomen an Popularität. Die Disziplinen waren zwar stark durch militärische Aufgaben geprägt, wer sich in den Wettkämpfen behaupten konnte, erfreute sich großer Popularität und galt als aussichtsreicher Kämpfer.
Mit der Palaistra [Ringschule] etablierten die Griechen eine erste Form athletischer Ausbildung, die nicht direkt auf eine militärische Ausbildung abzielte.
Doch neben dem agonalen Gedanken, ist in der antiken griechischen Kultur ebenfalls die Trinität aus Körper, Geist und Seele vorherrschend und suggeriert ein Verständnis vom idealen Menschen.
So besagt diese Harmonie, dass nur ein gesunder, athletischer Körper einen gesunden Geist bedingen kann. Eine solche Harmonie findet man in nahezu jeder Kultur und führt uns direkt auf die Kohärenz zwischen physischer und psychischer Ausbildung.
In der historischen Entwicklung wird immer wieder deutlich, dass Sport bei Kindern und Jugendlichen darauf abzielt bestimmte patriotische Wertvorstellung zu erfüllen und auf das Erwachsenenleben vorzubereiten. Je nach politischen Zusammenhängen wir der staatlich geförderte Sport in Schulen stark beeinflusst. Dies kann auf militärische oder ökonomische Zwecke ausgelegt sein. So zum Beispiel in Ostdeutschland, durch die Sowjetunion geprägt:
"Turnen" dient ab 1956 der patriotischen Erziehung eines zur Arbeit, zur Verteidigung und zum Klassenkmapf bereiten Kollektivs.@www.sportunterricht.de
Ma Yuehang, ein Pionier im Bereich Leibeserziehung und modernen Sports in China, sah durch die zwei wichtigsten Werte - die körperlichen Effekte, beziehungsweise die Stärkung der Kondition und die erzieherischen Effekte, beziehungsweise die Erziehung der Moral, des Charakters und sozialer Eigenschaften - einen hohen Transferwert.
@Dissertation, Bo Liu, Sporthochschule Köln
So tut sich die Frage auf, worauf die Jugend heutzutage vorbereitet werden sollte? Was macht einen ausgezeichneten Bürger heutzutage aus?
Der Wert militärischer Stärke rückt im heutige Kontext zumeist in den Hintergrund, sogar ein gegenläufiger Trend ist wünschenswert. Ach hinsichtlich der Arbeit wird klar, dass es hier eine massive Verschiebung von körperlicher zu geistiger Arbeit gab, angefangen bei der Mechanisierung und Industrialisierung, über den ersten Computer bis zum Internet, welches die Arbeit jeweils radikal revolutionierte. Dieser Trend nimmt exponentiell zu und äquivalent dazu, nimmt die Bewegung im Alltag massiv ab.
Verschieden Studien belegen die negativen Auswirkungen, die dieser Trend mit sich führt - gesundheitliche Probleme, verkümmerte motorische Fähigkeiten, Mangel an Sozialkompetenz - um nur einige davon aufzuzählen.
Zu evaluieren gilt also welche Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen gefördert werden müssen um einen langfristig körperlich gesunden, geistig starken und moralischen Menschen heranzuziehen - und inwiefern der Sportunterricht an Schulen diese Erziehung positiv unterstützen kann.
Dabei rücken im Laufe unserer Recherche folgende Fragestellungen in den Fokus:
• Welchen Einfluss hat Sport und Bewegung im allgemeinen auf unseren Alltag?
• Wie hat sich der Schulsport in verschiedenen Kulturen entwickelt?
Welche disruptiven Ereignisse haben diese Entwicklung beeinflusst?
• Wie hat sich das Spiel- und Sportverhalten von Kindern und Jugendlichen verändert?
• Welche Kritik am aktuellen Sportunterricht gibt es?
• Was sagen Experten zu aktuellen Entwicklungen? Welche Lösungsansätze haben sie?
• Wie sehen innovative Schulsportkonzepte aus?






Kommentare
Falls Sie das Thema interessiert, kann ich nur empfehlen einen Blick darauf zu werfen!
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